Mit den Receivern in der Radarbox besser 
"Sehen" und "gesehen werden" !

<??Tip>
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Unsere Receiver empfangen weltweit alle Frequenzen auf denen Flug-Positionsdaten gesendet werden. Mit Ausnahme von ACARS (die in dem Flugfrequenz-Bereich sendet) werden alle Positionsmeldungen im Hochfrequenz-Bereich nahe der Gigahertz gesendet. Da Grafikchips ideal für paralleles, sehr schnelles verarbeiten von binären Datenströmen sind, werden bei uns die Receiver-Rohdaten von der  <GPU> demoduliert, dekodiert und eventuelle CRC-Fehler korrigiert.
Bestandteil der Radarbox ist neben den Funk-Receivern unser GPS-Receiver mit folgender technischen Ausstattung:
 

CMOS-Batterie (Kein Kalt- oder Warm-Start erforderlich)
66 Kanäle (damit 5-fache Anzahl von Korrelatoren)
22 Satelliten-Scan
Ping-per-second Signal (Time-of-arrival)
10Hz Positions-Update
15 sekündl. Datalogging Flash-Memory für max. 16 Std
3 Volt aktive externe Antenne

Durch den 10Hz-Update und unserer GPU-Dekodierung lokalisieren wir 20% mehr ADS-B-Flieger als alle andere SDR-Receiver, wir sehen sie früher und länger, weil wir fehlende oder unrhythmische  <Zonen-Information> in Positions-Frames durch eigene - GPS-basierende - ersetzen können. Da wir für garantiert richtige Positionsdaten Tracking-Daten aufzeichnen, können wir sowohl die Spur als gepunktete Linie hinter dem Flugzeugsymbol als auch den Forecast-in-Minuten als größer gepunktete Linie vor dem Symbol zeigen. Für alle der hier genannten Daten und Prozeduren gibt es leider bisher keine definierte Export-Schnittstelle an andere Map-Systeme.

Beim
1090 MHz ADS-B Receiver werden nur Frames berücksichtigt, die Positionsdaten beinhalten, also Mode A und Mode C sowie die Downloadformate DF05, DF11, DF16 und alle > DF18 werden überlesen.
Mit dem
ACARS-Receiver werden in Europa bis zu 4 Frequenzen gescannt:
 

131,725 Primär Europa
136,750 neue 1. Frequenz Europa
131,850 neue 2. Frequenz Europa
136,900 Europa Sekundär

alle demodulierten ASCII-Frames werden als Text mit bestimmbarer Verweil-dauer über dem jeweiligen Radarbild dargestellt.

Mit dem
978 MHz Receiver UAT (nur in USA) werden aus allen Downlinkformaten die Koordinaten, Höhe und Geschwindigkeit extrahiert
und auf dem Radarbild wie ADS-B Flieger gezeigt.

 

Die vom  869,5MHz s&f-Receiver empfangenen Positionsdaten werden auf dem Radarbild wie alle anderen Flieger gezeigt, optional mit Textkonserven.
Mehr in der kompletten Hard- und Soft-Softwarebeschreibung

Beim
868,4 MHz Receiver haben wir seit Beginn der Positionsdaten-Verschlüsselung sinkende Frameraten, das allein ist für die Sicherheit
negativ, weil in freien Frequenzen (wie 868,4) die Sendeleistung - und damit
die Reichweite - von der Datenmenge pro Stunde anhängt. Wer wenig sendet, kann mit mehr Watt senden als der der viel sendet. Da in der Elektronik
dieses Transceiver variable Sende-Watt nicht vorgesehen sind, wird jetzt
wegen Verschlüsselungs-Berechnungen leider sehr wenig gesendet und das
auch noch mit viel zu wenig Power. Dieses Problem wird noch größer,
weil das alles in einer technischen Umgebung von High-Tech-Transceiver
aus der
<IoT>- und Drohnen-Welt statt findet, deren Leistungsmerkmal
gerade in der Sendeleistungs-Optimierung liegt.


Neben den physikalischen Problemen noch ein paar Worte zu den Verschlüsselungs-Akrobaten vom 868,4MHz Transceiver:
In der ersten Stufe der Verschlüsselungs-Entwicklung mussten Sender
und Empfänger den selben Schlüssel haben, in der zweiten Stufe wurde
der Schlüssel eine Variable, die sich während der Verschlüsselung ändert,
das bedeutete dann aber auch, das Sender und Empfänger einen
gemeinsamen externen (nicht im Frame enthaltenen) Wert zur Ver- und
Ent-Schlüsselung benutzen. Da die Uhrzeit zu nehmen war jetzt nicht
der große intelligente Aufwand, weil im Sender und Empfänger UTC-Zeit sendende GPS-Receiver enthalten sind, macht jedoch erst Sinn, wenn
die Uhren synchronisierbar sind.
Die dafür notwendige GPS-Hardware ist aber nicht verbaut, man
kann wohl davon ausgehen, daß der Hersteller das weiß.

Trotzdem eine kurze Beschreibung des Effektes:
Bei der Dekodierung ergeben sich durch die Verschlüsselung mit minütlich generierten128-Bit-Keys Entschlüsselungsfehler, weil kein Empfänger
(auch der originale 868,4MHz Receiver) weiß, wann die neue Minute
beim Sender angefangen hat. Da unser GPS-Receiver neben der Positionszeit noch das Ping-per-second Signal erkennt, wissen wir, das bei allen 868,4MHz Transceivern die Minute zwischen 12 und 120 Millisekunden später anfangen kann. Weil sich bei  der Entschlüsselung mit falschem Key unmögliche Daten ergeben, landen diese Frames bei uns im Fehler-Log, beim Hersteller wahrscheinlich unter schützenwertes Datengeheimnis.

Bisher haben wir nach jedem Pflicht-Hardware-Update dieser Transceiver unseren Dekodierungs-Algorithmus angepasst, diese Anpassung werden
wir zukünftig mit Hilfe unserer User vornehmen, indem wir beim Empfang
von fehlerhaften Positionsdaten Meldungen anzeigen und gleichzeitig diese Frames um relevante Daten erweitern und aufzeichnen. Diese Aufzeichnungen werden dann per Mail an uns gesandt und von uns mittels Algorithmus-Scanner
analysiert. Mit dem Ergebnis modifizieren wir unsere Receiversoftware und
dem User antworten wir mit einem Firmware-Update per Mail.
Mit diesem Verfahren wollen wir einfach zeigen wie lächerlich und armselig
die Verschlüsselung von Positionsdaten ist, dabei weisen wir natürlich gerne
auf unseren short&far-Transceiver
mit mehrfacher Framerate und
vielfacher Reichweite
hin.
 

Zusätzlich zu unseren Receivern können wir auch die NMEA-0183-Daten von Fremdreceivern in unser Radarbild oder Datenexport-System integrieren, Voraussetzung dafür ist, serielle FiFo-Ausgabe über einen seriellen COM- oder Telnet-Port. Bei der Integration ins Radarbild übernehmen wir nur die Daten die zur Lokalisierung von Fliegern notwendig sind, d.h. GPS- und Luftdruck-Daten werden nicht berücksichtigt. Bei der Integration in unseren Datenexport werden alle Daten übernommen, damit z.B. FLARM-User  den FLARM-Output an einen Port des Cockpads übergeben und dort z.B. die Daten unseres ADS-B Receivers hinzugemischt, und an einen Port ausgegeben, werden. Wenn von diesem Port eine Verbindung zu einer FLARM-Display-Unit hergestellt werden soll, und diese Display-Unit 12 Volt aus seinem seriellen Eingang erwartet, müssen wir passen, weil unser gesamtes System mit 5 Volt arbeitet.